Lade die Vorlage unten herunter, füll einen Monat aus, und du weisst über dein Geld mehr, als dir in dieser Zeit irgendeine App sagen kann. Diese Seite sagt auch, was die anderen Vorlagen-Seiten weglassen: was eine Tabelle irgendwann nicht mehr kann, und ungefähr ab wann.
01Die Vorlage
Eine Zeile pro Eintrag, vier Spalten: Datum, Titel, Kategorie und Betrag, Ausgaben als negative Zahl. Die Spalten sind durch Semikolons getrennt, und Beträge haben einen Punkt als Dezimalzeichen. Öffne sie in Numbers oder LibreOffice oder in Excel über Daten › Aus Text/CSV, wo du das Trennzeichen und das Dezimalzeichen festlegen kannst.
Die zwölf Zeilen darin sind ein Beispielmonat für einen Haushalt, erfunden, um die Form zu zeigen. Lösch sie und trag deine eigenen ein.
02Die vier Zeilen, bei denen fast jedes Budget danebenliegt
- Die Rechnung, die nicht monatlich kommt. Versicherung einmal im Jahr, Strom alle drei Monate. Trag die Zahlung einmal ein, ganz, an dem Tag, an dem sie bezahlt wurde, so wie die Stromzeile in der Vorlage: Wer sie auf erfundene Monatszeilen aufteilt, hat eine Datei, die nicht mehr zum Kontoauszug passt. Verteilt wird das Budget. Plane bei einer Quartalsrechnung jeden Monat ein Drittel davon ein, sonst sieht der Monat, in dem sie eintrifft, nach Katastrophe aus und alle anderen nach Wohlstand. In Spendhog macht das das Feld «Verteilen über (Monate)» beim Eintrag: Das Budget zählt jeden Monat einen Anteil, und die Zahlung bleibt ganz an ihrem Tag.
- Die Sparzeile. Sparen ist nicht, was übrig bleibt, sondern eine Ausgabe an dich selbst. Deshalb steht sie im Beispiel als negative Zeile und nicht als Abzug ganz unten.
- Bargeld. Ein Bargeldbezug ist keine Ausgabe, sondern ein Wechsel von einer Tasche in die andere, und ein Budget, das ihn als Ausgabe verbucht, verliert alles aus den Augen, was damit gekauft wurde.
- Der einmalige Posten, der keiner war. Ein Geburtstag, der Tierarzt, die kaputte Waschmaschine: einzeln aussergewöhnlich, zusammen eine monatliche Zeile, die jedes Mal anders heisst. Gib ihnen eine Kategorie und schau aufs Jahr.
03Wann die Tabelle nicht mehr reicht
Eine Tabelle ist hervorragend im Festhalten und schwach im Erklären. Sie sagt dir, dass der März 6200 gekostet hat. Sie sagt dir nicht, dass der März 2000 mehr gekostet hat als dein eigener normaler Monat, dass der Unterschied das Auto und ein Abendessen waren und nicht die Miete, und ob das ein Muster ist oder ein Ausrutscher.
Sie geht auch leise kaputt. Eine Formel eine Zeile zu kurz gezogen, ein Monat als Spalte ergänzt, die niemand summiert, eine zweite Person, die an einer Kopie arbeitet. Nichts warnt dich, und das Blatt antwortet weiter mit voller Überzeugung.
Und sie kann zwei Währungen nicht ehrlich halten. Ein Haushalt mit Konten in zwei Währungen merkt das beim ersten Versuch: Entweder lügen die Summen, oder irgendwo steht ein Kurs in einer Zelle und altert vor sich hin.
04Was wir mit unserer gemacht haben
Spendhog hat als Tabelle namens Poupanças angefangen, jahrelang für eine Familie geführt. Es behält, was daran funktioniert hat, mehrere Währungen, wer was ausgegeben hat, Rechnungen, die nicht monatlich kommen, und ergänzt das, was ein Blatt nie konnte: Es erklärt dir den Monat, in Worten, gemessen an dem, was für dich normal ist, und nicht an einer Zahl, die jemand anders festgelegt hat.
Die Vorlage oben lässt sich direkt importieren, falls du irgendwann keine Formeln mehr pflegen willst. 30 Tage gratis, ohne Karte, und zu keinem Zeitpunkt eine Bankverbindung.
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